Jung (im Kopf). Erverbunden. & sometimes crazy.

Aufgewachsen bin ich auf den Bergen und hatte dadurch bereits seit meiner Kindheit einen sehr engen Kontakt mit der Natur. In den Jugendjahren absolvierte ich eine Wirtschaftsfachoberschule sowie eine Ausbildung zum Sportfachwirt und arbeitete anschließend mehrere Jahre im Wirtschaftsbereich.

Aufgrund der Sommelier-Ausbildung aus reiner Neugierde und dem Drang wieder in und mit der Natur zu arbeiten habe ich 2018 kurzerhand das Familienweingut übernommen.

Um auch trinkbaren Wein zu produzieren, folgte ein Studium in Weinbau & Önologie an den zwei renommierten Universitäten Geisenheim University am Rhein in Deutschland sowie der Fondazione Edmund Mach in San Michele in Italien. Gekoppelt mit diversen Berufspraktischen Studien und einem Grundkurs zum Biodynamischen Weinbau wurden die Grundsteine gelegt.

Wie ich bei Naturwein landete?

Das Weinbau & Önologie Studium war sehr intensiv, nach den Vorlesungen wurden in der Freizeit bis in die späten Abendstunden Weine verkostet. Spannend war es immer, jedoch wurde ich schnell von im Keller technisch hergestellten Weinen müde. Solche Weine werden durch diverse önologische Eingriffe auf ein Geschmacks-Profil eingestellt, um möglichst viele Preise zu gewinnen und dem 0815-Kundengeschmack zu entsprechen. In anderen Worten: alles schmeckt gleich!

Warum also nicht das einzigartige an Wein in den Fokus stellen und dieses so natürlich und unverfälscht wie möglich ausbauen?

Für mich heißt das Rebsorten-, Jahrgangs-, Terroir-typische Weine auszubauen welche im Keller unverfälscht ausgebaut werden.

Das Ergebnis: Frische, knackige und süffige Weine mit moderatem Alkoholgehalt, niederen Schwefel-Gehalten und ohne Chemie. Das heißt man kann auch mal eine Flasche trinken und ist nicht nach einem Glaß Wein bereits over and out. *drink responsibly